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Iran: Schritte des Erdbebens können in Teheran gehört werden – 200.000 Gebäude könnten einstürzen

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Nach dem Erdbeben in Kermanshah wäre ein ähnliches Beben in Teheran mit seinen 13 Millionen Einwohnern ein Alptraum und die baufälligen und unsicheren Stadtbereiche haben Experten zu wiederholten Warnungen veranlasst.

Die Bevölkerungsdichte in Teheran und der Provinz Teheran gehört zu einer höchsten in der Welt. Diese Dichte benötigt besonders starke Sicherheitsansprüche, vor allem bei den Gebäuden, die in den letzten zwei Jahrzehnten gebaut wurden. Die Situation ist jedoch kritisch, wie gut informierte Experten im Immobilienbereich sowie Geologen seit geraumer Zeit bestätigen. Es mangelt an zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen und jeder mögliche Zwischenfall kann verheerende Auswirkungen haben. Das aktuelle Erdbeben in Kermanshah hat die Sorgen über einen ähnlichen Vorfall in Teheran und ein mögliches Szenario akut werden lassen, was passieren würde, nachdem auch die fehlenden Sicherheitsstandards in der Erdbebenregion für massive Schäden an den Gebäuden sorgten. Der Alptraum eines Erdbebens in der Hauptstadt hat die Iraner ängstlich gemacht. Die Frage, ob das Erdbeben in Kermanshah die Probleme in Teheran präsenter gemacht hat oder nicht oder was passiert, wenn die Stadt ein ähnlich starkes Erdbeben trifft, sind Fragen, die durch verschiedenste Gesellschaftsschichten der Bewohner gehen. Einer der großen Gründe, warum es in Sarpol-e Zahab gewaltige Schäden gab, war die Tatsache, dass die Gebäude dort nicht erdbebensicher waren. Solche Probleme gibt es auch bei zahlreichen Immobilienprojekten rund um Teheran und den neuen Städten Parand und Pardis, die zu den größten Immobilienprojekten in der Provinz Teheran zählen. In einem Interview mit der staatlichen Agentur Mehr sagte ein Universitätsprofessor, dass die Erdplatten unter Teheran aktiv sind und dass es „eine Menge Bruchstellen unter Teheran gibt. Wir müssen auf ein Erdbeben in dem Gebiet vorbereitet sein, weil wir die Schritte bereits hören.“Alleine durch das Einstürzen von Gebäuden könnten bei einem Erdbeben in Teheran eine Million Menschen sterben. Experten sagen, dass das Erdbeben von Kermanshah nicht die Erdspalten von Teheran betroffen hat. Doch der Leiter des Stadtrates von Teheran sagte, dass die Stadt alle 150 Jahre ein Erdbeben der Stärke 7 erlebt hat. Das letzte Beben fand vor 185 Jahren statt.In Bezug auf die iranische Hauptstadt leidet laut ihm Teheran an baufälligen Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte. Mohsen Hashemi ergänzt, dass des „keine Sicherheitsmaßnahmen und keine Standards in Teheran in Hinblick auf eine entsprechende Stabilität gibt.“Der Leiter der Nationalen Arbeitsgruppe Erdbeben im Regime sagte in einem Interview dazu:“ Wenn ein Erdbeben der Stärke von Kermanschah in Teheran statt finden, dann werden 200.000 Gebäude komplett einstürzen. Dies wird zu einer Millionen Toten führen, es wäre eine gewaltige Katastrophe.“„Die angesetzten eine Million Toten in Teheran bei einem Erdbeben der Stärke 7 bezieht sich nur auf das Einstürzen von Gebäuden. Die Zahlen werden höher sein, weil es andere Gefahren wie Explosionen und andere Dinge gibt.“, ergänzte Ali Beitollahi.Beitollahi pointed to gas explosions as one of the most serious threats following an earthquake in Tehran, saying “Shaharan district will be seriously hit as it’s accommodating numerous gas tanks.”
Tehran Province’s Director of Crisis, as the official directly responsible for the province’s crisis management, said in an interview with state-run Mehr news agency “if, god forbid, an earthquake hits Tehran, you can be sure that the number of casualties is more than what you think.”
Beitollahi wies darauf hin, das Gasexplosionen eines der größten Probleme nach dem Beben darstellen würden. „Der Bezirk Shaharan würde besonders hart getroffen werden, dort lagern besonders viele Gastanks.“Der Teheraner Leiter des Krisenstabes, der offiziell für das Krisenmanagement der Region zuständig ist, sagte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Mehr:“ Gott möge uns vor einem Erdbeben in Teheran schützen. Wenn es statt findet, werden die Opferzahlen jenseits jeglicher Vorstellung liegen.“Ein Experte für Krisenmanagement in Teheran sagte:“ Die Raffinerie von Teheran würde zu einem erheblichen Bedrohungsfaktor werden, wenn uns ein Erdbeben der Stärke 7 trifft. Die Raffinerie transportiert über eine Pipeline jeden Tag 250.000 Barrel Rohöl an einen Lagerort in Aghajari und die dortige Raffinerie. Wenn ein Erdbeben die Pipeline zerstört, dann wird Feuer ausbrechen und der Süden von Teheran wäre das erste Opfer. Die Pipeline ist sehr alt und würde sicher brechen und viele Teile von ihr sind verwahrlost.“„Es gibt eine Menge Treibstofftanks im Süden von Teheran. Auch sie sind alt und marode. In einer kritischen Situation wie einem Erdbeben werden diese Tanks eine gewaltige Herausforderung für Baghershahr und Shahr-e-Ray sein.“, ergänzte Siavash AtaeeDie Stärke des Bebens zusammen mit einer schlechten Infrastruktur und einer hohen Bevölkerungsdichte in Teheran und seinem Umland sind auch ein Thema für die großen Wohnsiedlungen wie z.B. Parand und Pardis.Die Feuerwehr in Parand ist sehr schlecht ausgestattet. Sie ist so schlecht, dass ein Bewohner von Parand gegenüber der Mehr Nachrichtenagentur sagte:“ Wenn es einen Vorfall in einem der Gebäude in Parand gibt, dann kann die Feuerwehr keine Rettungsaktionen bei Menschen aus dem dritten oder vierten Stock durchführen und darüber schon gar nicht. Wir haben zudem eine äußerst schlechte medizinische Infrastruktur in der Stadt.“Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Mehr vom 21. November 2017 handelt es sich „in Pardis um eines der größten Immobilienprojekte des Landes. 80.000 Häuser sollen dort gebaut werden. Doch es gibt keine ausreichende Infrastruktur bei einer möglichen Krise. Es scheint so, als hätten die Leiter der Baufirmen von Parand und Pardis nur Sinn für markige Interviews und leere Versprechungen gehabt. Wie kann man solch ein Projekt starten ohne an ein Krisenmanagement zu denken, wo es weder Parks, vernünftige Beleuchtung und in einigen Fällen nicht einmal Wasser- und Stromzugang gibt?“

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Experte: „Das Nuklearabkommen hat nicht zur Lösung wirtschaftlicher Probleme beigetragen“

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Ein iranischer Ökonom sagte in bezug auf die Resolution des Kongresses der Vereinigten Staaten zur Stärkung der gegen das iranische Regime gerichteten Sanktionen: „In den USA befindet sich eines der größten Banksysteme; es ist in der Lage, nach den neuen Vereinbarungen, z. B. der FATF (der Arbeitsgruppe für finanzielle Maßnahmen gegen Geldwäsche), sogar die inländischen Banken des Iran mit Sanktionen zu überziehen.“

 

 

 

 

 

 

Nach Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur „Basij Rouz“ vom 18. August 2017 hat Ibrahim Razzaghi, ein iranischer Ökonom, den Vertrag zur FATF mit seinen Konsequenzen als sinnlos erklärt; er bezeichnete den Beschluß des Parlaments des Regimes als unbedeutende Reaktion auf die jüngst von den USA verhängten Sanktionen und sagte: „Amerikanische Banken können Druck auf die Banken des Iran ausüben und den militärischen Institutionen wie den Revolutionsgarden (IRGC) durch Banken innerhalb des Landes Sanktionen auferlegen, wie wir es vor einiger Zeit erlebt haben, als eine der Banken einer militärischen Einrichtung des Landes Schwierigkeiten machte.“

Er betonte die finanzielle Stärke der Banken und der Währung der USA: „Derzeit erleben wir, daß trotz der Aufhebung von Bank-Sanktionen in der Praxis wegen des Drucks, den das amerikanische Banksystem auf die Banken der Welt ausübt, die meisten großen Banken zum Währungstausch mit dem Iran (Fehlt hier im englischen Text ein ‚not’ – nicht?) in der Lage sind. Selbst in Fällen, bei denen Verträge abgeschlossen wurden, besteht keine Möglichkeit eines Währungstausches zu Zwecken des Vertrages.“

Mit bezug auf die mangelnde Wirksamkeit der Gesetzgebung des Parlaments erklärte er: „Das Parlament hat – wissentlich oder unwissentlich – nur um einer gegen die USA gerichteten Vergeltung willen ein Gesetz verabschiedet, doch faktisch wird es, selbst wenn darnach gehandelt wird, in bezug auf die von den USA verhängten Sanktionen kaum wirken können.“

Die europäischen Banken richten sich nach den von den USA verhängten Direktiven, nicht aber nach dem JCPOA!Ein anderer Ökonom, Bijan Abdi, sagte am 17. August 2017 in einem Gespräch mit der staatlichen Website „Young Journalists Club“ zu den Auswirkungen der Verstärkung der von den USA über das iranische Regime verhängten Sanktionen: „Die wirtschaftliche Bedeutung der neuen gegen unser Land gerichteten Sanktionen ist jetzt größer als früher.“

Er fuhr fort, daß unter diesen Bedingungen ein Ausweg aus den Sanktionen nicht mehr möglich sei; er betonte, daß in den letzten Jahren die inländische Produktion nicht zugenommen habe.Mit bezug auf die mit den Mächten P5+1 geführten Verhandlungen sagte Abdi: „Die USA gehören zu dieser Gruppe; immer wenn sie ein Gesetz erlassen, werden die anderen fünf Mitglieder es unbewußt ausführen, denn sie sind ihm unterworfen, sie spielen gegenüber der Supermacht keine unabhängige Rolle. Zum Beispiel: Weil die europäischen Banken mit den Vereinigten Staaten die größten Geschäfte machen, werden sie unweigerlich nachgeben, wenn die USA entsprechende Instruktionen erteilen.“Er fügte hinzu: Die Tätigkeit zum Bau von Raketen erweitert direkt oder indirekt den Geltungsbereich der Sanktionen.

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Iran: Tod eines Lieferanten durch Selbstmord

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Iran: 50% der Schüler bricht wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten den Schulbesuch ab

Der Leiter der Organisation zur Förderung der Bildung im Iran hat erklärt, 53% der Schüler verließen im Iran die Schulen wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten; 35% der Fälle hätten kulturelle Gründe.

Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete am 24. Juli 2017, Ali Bagherzadeh habe ferner bekanntgegeben, dass 12 – 15% der Schüler die Schule aus Gründen verließen, die auf die Struktur des Bildungswesens bezogen seien.

Die inoffiziellen Zahlen zeigen: Im Iran befinden sich 3 200 000 Schulabbrecher. Viele Kinder, die den Schulbesuch aus wirtschaftlichen Gründen abbrachen, arbeiten jetzt auf der Straße oder in Werkstätten. Nach offiziellen Zahlen arbeiten im Iran 2 Millionen Kinder; doch die inoffizielle Statistik besagt, dass es sich um 7 Millionen handelt.

Viele von diesen Kindern haben entweder die Schule verlassen oder sind niemals dorthin gegangen. Sie sind der Bildung beraubt – aufgrund von wirtschaftlichen, kulturellen und pädagogischen Schwierigkeiten; ihre Zahl nimmt in dem Lande zu.     

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Die staatliche Wohlfahrtsorganisation des Iran: Wir können es uns nicht leisten, 3000 Waisen zu halten!

Die 3000 Waisen werden ohne jegliche Unterstützung sich selbst überlassen; die Organisationen des iranischen Regimes, die ihrerseits die größte Verantwortung für die Not einer solchen Situation tragen, entziehen sich dieser Verantwortung.

Die sog. Wohlfahrts-Organisation weigert sich unter dem Vorwand hoher Kosten, die Waisen aufzunehmen. Ein Agent des Regimes bei der „Organisation für soziale Dienste der Stadt Teheran“ erklärte am 5. Juni 2017, es seien 3000 Kinder in sozialer Not, doch die Wohlfahrtsorganisation sei nicht in der Lage, sich ihrer anzunehmen. Er fügte hinzu, die meisten von ihnen seien schutzlos und würden schlecht betreut; die meisten lebten in den Bezirken 12, 2 und 4 von Teheran; sie stellten dort die Mehrheit der marginalisierten Personen dar.

Nach den Agenten des Regimes betragen die monatlich für ein Kind aufzubringenden Kosten 300 000 bis 500 000 Toman ($92 - $153). Es fragt sich, warum die Wohlfahrts-Organisation sich weigert, 500 000 Toman ($153) aufzubringen, um die 3000 Waisen zu unterhalten, während auf der anderen Seite das Maß der Plünderungen ein Maß von Millionen Dollars erreicht.

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Iran: schockierende Zahl von 7 Millionen Kinderarbeitern

Die iranischen Medien veröffentlichten Statistiken über 7 Millionen Kinderarbeiter und 3,2 Millionen Kinder, welche die Schule zum Arbeiten verlassen mussten. Zudem gibt es eine signifikante Anzahl von Kindesmißbrauch im Drogenhandel und Drogenschmuggel im Iran.

 

 

 

 

 

  

 

Die staatliche Nachrichtenagentur ISNA zitierte am 2. Juni in der Hinsicht drei Vertreter des iranischen Regimes.
Sarah Rezaie, ein Mitglied der sogenannten Imam Ali Population, sagte, dass die Dimensionen der Kinderarbeit höher als die offiziellen Zahlen von 2 Millionen ist. In inoffiziellen Zahlen ist von 7 Millionen die Rede, sagte sie.   
Sie sagte weiter, dass die Kinder zwischen 10 und 15 Jahre alt sind und ergänzte:“ Es gibt einige Belege dafür, dass sogar Kinder im Alter von 5 Jahren und im Kleinstkinder zur Arbeit gezwungen werden.“
Sie beschrieb die Situation der Kinderarbeit in einigen städtischen Regionen des Iran als „desaströs“ und sagte:“ In der Provinz Sistan und Beluchistan verkaufen Kinder auf den Straßen Psoriasis, Tramadol und andere Betäubungsmittel und dies ist irgendwie eine Art Norm geworden.“ 
Rezaei wies darauf hin, dass es in den Provinzen Läden gibt, die verschiedene Substanzen wie Nas, Pan und Crack herstellen und die Kinder sind ebenfalls irgendwie von ihnen abhängig. Sie ergänzte:“ Um die Drogen besser zu verkaufen, werden diese Kinder an andere Städte in den Provinzen von Sistan und Beluchistan gebracht“.
Laut ihrer Aussagen schlucken die Kinder nach dem Grenzübertritt die Drogen und würgen sie danach wieder aus. Viele sind dabei bereits gestorben. Dennoch gibt es keinerlei Zahlen über die Anzahl dieser Kinder.
Sousan Maziarfar, ein anderes Mitglied der Imam Ali Population, sagte zu der Situation der Kinder, dass viele im Müll nach Essen suchen...das durchschnittliche Alter dieser Kinder ist 12 Jahre. 41% der Kinder sind Analphabeten und 37% von ihnen haben die Schule wegen der Arbeit verlassen“, ergänzte sie. 
Laut ihrer Aussagen leben mehr als 50% dieser Kinder in Mülldeponien und dort holen sie sich zahlreiche Krankheiten.  
Maziarfar sagte weiter, dass viele dieser Kinder nicht nur Krankheiten erleiden, sondern auch im Gesicht, den Fingern und den Füßen von Ratten gebissen werden. 
Soraya Azizpanah, ein Mitglied der Vereinigung zum Schutz der Rechte für Kinder, zitierte in der ISNA Nachrichtenagentur Zahlen des Forschungszentrums des Regimeparlamentes. Dort sagte sie, dass 3,2 Millionen Kinder die Schule verlassen haben, um zu arbeiten.
 „Die wirtschaftliche Situation der arbeitenden Kinder hat sich nicht verbessert und die Lebensgrundlage ihrer Familien wurde ebenfalls nicht verbessert.“, sagte sie. 

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Fast 6400 Websites werden täglich von Rohanis Regierung blockiert

 

In den vergangenen 3 Jahren sind Millionen Internetadressen, Programme und VPNs blockiert worden. Das gab Mahmoud Vaezi, der Minister für Kommunikation des iranischen Regimes, bekannt. 
Am Dienstag, d. 6. Juni sagte der Minister in einer Sitzung des Parlaments des Regimes weiterhin, in den letzten drei Jahren von Rohanis erster Amtszeit seien 7 Millionen Websites und 121 VPNs aus dem Verkehr gezogen worden.

 

Vaezi fügte hinzu, sein Ministerium habe sich mit den Direktoren von TELEGRAM (App für persönliche Botschaften im Iran) darauf verständigt, dass Nachrichten mit sexuellen oder pädophilen Themen sowie solche, die für Gewalt, Terror und gegen die Religion Stimmung machten, zu blockieren seien. 
Vorher hatten die Direktoren von TELEGRAM dementiert, dass sie mit der iranischen Regierung zusammenarbeiteten. 
Neben der Blockierung von über 7 Millionen Websites, Programmen und VPNs, die in den letzten drei Jahren erfolgten, hat während Rohanis Präsidentschaft das Filtern von sozialen Medien wie Facebook und Twitter sowie die Blockierung von Websites mit Nachrichten aus dem Ausland angehalten. 
Die Sperrung der Voice-Chat-App von TELEGRAM ist ein neueres Beispiel für die Beschränkungen, die populären Diensten im Iran auferlegt werden. 
Zu gleicher Zeit sagte ein Staatsanwalt des Regimes, der auch Direktor der „Stelle zur Definition krimineller Themen“ ist, die Voice-Chat-App von TELEGRAM werde als Sicherheitsrisiko betrachtet. 
Um die Zensur zu verstärken, verfolgt die Regierung Rohani neben der Filterung der Medien ein Projekt, das als „Nationales Geheimdienstnetzwerk“ bezeichnet wird. 
Die Ausarbeitung und Realisierung dieses Projekts begann vor mehreren Jahren mit großen Investitionen und seine ersten beiden Phasen sind von der jetzigen Regierung beendet worden.

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Iran: Leute in Ramadan werden repressiv behandelt – unter dem Vorwand, sie äßen in der Öffentlichkeit

„In der Öffentlichkeit zu essen oder so zu tun – das wird als Verbrechen betrachtet.“ „Auch mangelhafte Verschleierung und Entschleierung sind ein Verbrechen; die Justiz wird darüber urteilen.“ So der Leiter der Verkehrspolizei, wie die mit dem IRGC verbundene Nachrichtenagentur „Fars“ berichtete.

 

Um dies Maß von Einmischung in das persönliche Leben der Menschen zu rechtfertigen, sagte Taqi Mohri, Brigadegeneral des IRGC: „Der Innenraum eines Fahrzeugs ist kein persönlicher Bereich. ... Während des Ramadan in der Öffentlichkeit oder im Auto zu essen, ist ein Verbrechen; die Polizei wird solche Leute verhaften und der Justiz übergeben.“Der Leiter der Verkehrspolizei des Regimes sagte: „Auch mangelhafte Verschleierung und Entschleierung sind Verbrechen und verstoßen gegen die religiösen Normen. Die Polizei wird, wenn sie solche Dinge beobachtet, die Leute, die sie begehen, der Justiz übergeben.“Nach der Wahlfarce, bei der die Kluft und die Konflikte an der Spitze des Regimes deutlich wurden, und aus Furcht vor einem Aufstand, muß das Regime mit Repression Angst im Volk hervorrufen. Daher hat es die Repressionen nach dem Motto: „In der Öffentlichkeit oder im Auto zu essen oder so zu tun, ist ein Verbrechen“ verschärft.      

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Iran: Explosion in einer Stahlfabrik

Iranischer Stahlarbeiter nach Explosion: Hätten wir Schutzkleidung getragen, wären wir nicht verbrannt. Nur drei Wochen nach der Minenexplosion in Yurt Azadshahr (Gorgan, Nordiran), bei der 44 Minenarbeiter getötet wurden, gab es Nachrichten über eine erneute Explosion in der Stahlfabrik von Boyer Ahmad im Südiran. Die dortigen Arbeiten haben seit 8 bzw. 9 Monaten keine Löhne bekommen und sogar der Fond für ihre Sicherheitskleidung wurde geplündert.

 

Bei der Explosion um 2:45 morgens am 22.Mai erlitten 66 Arbeiter Verletzungen. Sie kamen mit schweren Verbrennungen in die Krankenhäuser von Schiraz und Isfahan. 

Die Fabrik begann ihre Produktion 2009 und Vertreter des Regimes gaben bekannt, dass sie aktuell Privatisiert wird. Dieser Begriff wird vor allem benutzt, um die Regierung von weiteren Problemen rein zu waschen. Die Fabrik wurde 2014 in den Handelsfond der Armee überführt und wurde zu einem Preis von 100 Milliarden Tomans (28, 6 Millionen $) zum Verkauf angeboten. Im Februar 2015 wurde sie jedoch an ihren früheren Besitzer zurück gegeben. 2015 erhielt die Fabrik einen Kredit in Höhe von 8 Milliarden Tomans (rund 2,3 Millionen $) von der Handelsstiftung der Armee.   

Nach der Explosion hielten die Mitarbeiter dieser Fabrik eine Protestveranstaltung ab. Sie fand am Dienstag vor dem Büro des Gouvernements in Kohkilaviye & Boyer Ahmad statt. Diese Arbeiter hatten bereits in den letzten Wochen bei mehreren Gelegenheiten wegen fehlender Lohnzahlungen und ihrer schlechten Arbeitsbedingungen protestiert. Sie beklagten auch fehlende Sicherheitsausrüstung.„Alle Probleme und Forderungen der Arbeiter dieser Fabrik werden so schnell wie möglich gelöst und alle offenen Fragen werden nächste Woche mit den verantwortlichen Vertretern besprochen“, sagt Fattah Mohammadi, der stellvertretende Gouverneur in der Provinz of Kohkilaviye & Boyer Ahmad.

Saber Farkhiani, ein Arbeiter der Fabrik, der bei den Protesten teil nahm, sagte am Montag gegenüber der ISNA Nachrichtenagentur:“ Wenn wir Sicherheitskleidung getragen hätten, wären unsere Kollegen nicht verletzt worden, höchstens leicht. Die Arbeiter haben keine ordentlichen Sicherheits- und Hygienebedingungen...Die Sicherheitshelme sind von sehr schlechter Qualität und ähnlich wie Bauhelme. Warum sollte ein Arbeiter einer Stahlfirma an einem riesigen Hochofen stehen und dabei keine vernünftige Kleidung, Schuhe, Masken, Brillen und Handschuhe tragen.“    „Warum sollen wir in Sandalen an einem Hochofen arbeiten“, sagte er anderer Arbeiter. „In dieser Fabrik mangelt es während der Nachtschicht an Sicherheitspersonal und es gibt nicht einmal Erste - Hilfe Kästen...Die Arbeiter in dieser Fabrik werden zudem wie jeder normale Arbeiter bezahlt“, sagte ein weiterer Arbeiter.„Die verletzten Arbeiter wären bei der Explosion nie verletzt worden, wenn sie feuerfeste und sichere Kleidung getragen hätten.“, sagte Kamil Samsami, ein anderer Fabrikarbeiter.

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Maryam Rajavi hat den Angehörigen der Opfer der Grubenexplosion kondoliert und das iranische Regime für die Tragödie verantwortlich gemacht

 

Die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstandes hat den Angehörigen von Dutzenden von Grubenarbeitern ihr Beileid ausgesprochen, die bei der Explosion der Azadshahr Grube umgekommen sind, und ebenso allen Arbeitern und Bewohnern der Provinz Golestan wegen dieser Tragödie. Sie wiederholte, dass das korrupte Kleriker-Regime für diesen schlimmen Unfall und die große Zahl der zu Tode Gekommenen verantwortlich ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter ähnlichen Umständen mobilisieren die Regierungen in anderen Ländern alle ihre Ressourcen, um den Betroffenen zu helfen“, erklärte sie und fuhr fort: „Im Iran werden jedoch alle Ressourcen entweder ausgeplündert oder verbraucht, um das öffentliche Leben zu unterdrücken“.
Frau Rajavi rief die Bevölkerung von Golestan und besonders die Jugend in der Provinz auf, den bei der Explosion Verletzten und den Angehörigen der Opfer zu helfen.
Am Mittwoch, dem 3. Mai, um 12:05 Uhr mittags wurden bei einer Explosion in der Yourt Kohlengrube in Azadshahr in der Provinz Golestan (im Norden des Iran) Dutzende von Grubenarbeitern getötet und viele verletzt.
Die staatlichen Medien haben berichtet, dass die Leichname von 35 Arbeitern bis jetzt geborgen wurden. Es gibt aber noch mehr Opfer dieses schockierenden Vorfalls, die noch im Geröll tief unten in der Grube liegen.
Einer der geretteten Grubenarbeiter sagte gestern, dass sie den Geruch des Gases in der Grube wahrgenommen hätten. Sie haben dann die Direktoren der Grube informiert, was vergeblich war. Sie haben sich nicht darum gekümmert.
Die Tunnel in der Azadshahr-Grube haben nicht das Mindestmaß an Sicherheitsvorkehrungen. Wenn es zu Unfällen kommt, gibt es nur für 15 bis 20 Minuten Sauerstoff.
Das Kleriker-Regime hat jedoch schamlos die Arbeiter für diesen Unfall verantwortlich gemacht. Der Gouverneur von Golestan gab dazu an, „die Nachlässigkeit eines Reparaturarbeiters“ habe die Explosion verursacht.
Der Arbeitsminister der Mullahs Rabii hat auch auf die Grubenarbeiter gezeigt und gesagt: „Offenbar ist in 700 m Tiefe ein Kohlewaggon stecken geblieben. Die Arbeiter mussten dann den Motor des Waggons mit Überbrückungskabeln starten, was zur Explosion geführt hat“.

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Iran: Explosion in Kohlemine – Duzende Minenarbeiter verschüttet

 

NWRI  - Es gibt Berichte über ein Grubenunglück in der Golestan Provinz (Nordiran), das sich am 3. Mai ereignete. Mindestens 15 Arbeiter wurden verletzt und 80 weitere sollen „verschüttet“ sein. Der Telegramkanal der staatlichen Webseite „Entekhab“ berichtete, dass die Leichen zweier Minenarbeiter aus den Trümmern geborgen wurden, doch diese Berichte wurden bisher offiziell nicht bestätigt. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur ISNA sagte Shahin Fathi, der Vizeassistent für Rettungsarbeiten des Roten Halbmondes, dass die Minenexplosion am Mittwoch gegen 12 Uhr statt fand und 15 Minenarbeiter verletzt wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

55 Minenarbeiter arbeiteten zu dieser Zeit in der Mine. 40 von ihnen sollen „verschüttet“ sein, sagte er.

Die zu den Islamischen Revolutionsgarden gehörende Nachrichtenagentur Fars hingegen zitierte einen Rettungsarbeiter, der sagte, dass 80 Arbeiter verschüttet sind. Laut der Nachrichtenagentur sagte Pirhossein Kolivand, dass in zwei Sektionen je 40 Arbeiter tätig waren und dass in einer der Sektionen 30-40 Arbeiter der anderen Sektion ebenfalls mit verschüttet sein sollen.

Die Nachrichtenagentur IRIB vom iranischen Regime gab bekannt, dass 18 Arbeiter verletzt sind und 50 Minenarbeiter in der Mine „verschüttet“ sind.

Laut mehrerer Berichte soll es während des Schichtwechsels eine gewaltige Explosion gegeben haben.

Die Mine befindet sich 14kg vor Azadshahr und 90km östlich von Gorgan entfernt in der Golestan Provinz. 500 Arbeiter sind in dieser Mine tätig.

In den letzten Jahren gab es bereits viele Tote und Verletzte bei Unfällen in den Minen.

Einer der schwersten Zwischenfälle fand 2014 statt, als 5 Minenarbeiter nach einer Explosion in der „Rabbit Castle“ Ganitmine in Ardakan (Yazd, Zentraliran) getötet wurden. Im März 2012 wurden nach einer Gasexplosion in der „Poudneh Spring“ Kubanan Kohleminie (Südostiran, Kerman Provinz) drei Minenarbeiter getötet und sechs weitere verwundet.

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Generalstaatsanwalt: Soziale Netzwerke schaden iranischem Regime

Generalstaatsanwalt: Soziale Netzwerke schaden iranischem Regime

Der iranische Generalstaatsanwalt drückte seine Sorgen über die Auswirkungen von sozialen Netzwerken im Internet aus und warnte davor, dass die Intention hinter den Netzwerken darin besteht, dem Regime zu schaden.

Mohammad-Jafar Montazeri, der berüchtigte Generalstaatsanwalt der Mullahs, sprach bei einem Treffen am 29. Mai mit Vertretern der staatlichen Medien über die Verbreitung von sozialen Netzwerken. Dort sagte er:

„Leider haben wir eine aktuelle Situation, in der Aktivitäten unmoralischer Menschen stattfinden, die zudem Feinde der Menschheit sind. Diese Menschen haben das Ziel, der Islamischen Republik Iran Schaden zuzufügen.“ Seine Aussagen wurden auf der Webseite des offiziellen staatlichen Radiosenders IRIB wieder gegeben.

Er ergänzte:“ Leider ist der Cyberspace besonders stark infiziert und vergiftet. Wir beobachten dies intensiv und jede Woche erleben wir Hunderte, gar Tausende Zentren des Verderbens.“

„Es gibt so viel über den Cyberspace zu sagen. Der oberste Führer (Ali Chamenei) äußerte seine Kritik über den Obersten Rat für Cyberspaceangelegenheiten und das Kommunikationsministerium. Glücklicherweise wurden seine Warnungen öffentlich gemacht und haben so Früchte getragen. Gestern gab es bei einem Treffen des Obersten Rates für Cyberspaceangelegenheiten einige Ideen, wie man die sozialen Netzwerke organisieren kann und ich hoffe, diese Ideen werden bald umgesetzt.“

Bezüglich der weiteren Unterdrückung sozialer Netzwerke ergänzte der Generalstaatsanwalt der Mullahs:“ Als Generalstaatsanwalt bin ich der Vorsitzende des Komitees für die Ermittlung, was als kriminelle Aktivität angesehen wird und wir werden dafür alle 14 Tage ein Treffen mit den relevanten Gremien in dieser Frage abhalten“.

Einen Tag zuvor hatte das fundamentalistische Regime im Iran eine einjährige Frist für soziale Netzwerke beschlossen, vor allem bei Telegram, ihnen Daten von iranischen Usern zu übergeben.

Die Entscheidung wurde am Samstag auf einer Sitzung des Obersten Rates für Cyberspaceangelegenheiten beschlossen, einem Komitee, welches unter dem Vorsitz von Hassan Rohani steht und der als Regulator des IT Bereiches dient. 

Die Mehr Nachrichtenagentur, die unter der Kontrolle des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) steht, berichtete am Sonntag:“ Auf einem Treffen des Obersten Rates für Cyberspaceangelegenheiten unter Vorsitz von Präsident Hassan Rohani, wurde beschlossen, dass alle ausländischen sozialen Medienaktivitäten des Landes innerhalb eines Jahres übergeben werden muss. Zu den Informationen gehören alle Daten iranischer Bürger, die diese Dienste nutzen.“

In einem getrennten Bericht schrieb Mehr weiter, dass Telegram, eine Nachrichtenapp mit mehr als 20 Millionen Unsern im Iran, die Daten der iranischen User übergeben muss, wenn es sein Geschäft im Iran weiter betreiben will.“

„Basierend auf der Direktive, die letzte Nacht im Obersten Rat für Cyberspaceangelegenheiten beschlossen wurde, müssen alle Aktivitäten ausländischer sozialer Netzwerke im Land an den Iran übergeben werden sowie alle Daten der iranischen Bürger, damit das Unternehmen seine Arbeit weiter machen kann. Telegramm muss diese Daten übergeben“, hieß es.

Im Bericht heißt es weiter, dass mehr als 80 Prozent der User von Telegramm im Iran leben.

Die offizielle staatliche Nachrichtenagentur IRNA schrieb, dass das Komitee auch beschlossen hat, heimische soziale Netzwerke zu entwickeln, die in Konkurrenz mit den ausländischen Anbietern treten sollen.

Behörden im Iran haben bereits Facebook und Twitter sperren lassen, doch User können leicht mit spezieller Software diese Sperre umgehen und nutzen so seit Jahren weiterhin soziale Netzwerke.

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Harte Drogen haben im Iran Konjunktur

drogen iran 98787Drogenkonsum wird im Iran hart bestraft. Doch das schreckt viele nicht mehr ab. Die Zahl der Abhängigen steigt. Bereits 2,2 der 80 Millionen Iraner sollen süchtig sein – vor allem nach Crystal Meth und die Revolutionsgarde verdient kräftig mit.

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